1. Vorgruppe: Fullforce, eine Band aus aktuellen und ehemaligen Hammerfall-Mitgliedern. Ein bisschen hört man das. Die waren ganz nett, aber nicht umwerfen.
Allein schon die Tatsache, dass sie 2. Vorgruppe waren, nahm uns gegen Kottak ein – mehrere Vorbands sind eine Pest! Wenn ich viele Bands hören will, geh ich auf ein Festival! Aber auch von der Musik her waren Kottak nicht so unser Fall.
Mit “Nobody’s hero” ging dann um viertel vor zehn endlich das Edguy-Konzert los. Die Jungs waren super drauf, und nicht nur Tobi hüpfte wild über die Bühne, besonders Eggi fiel mir diesmal als besonders gut gelaunt auf.
Das Konzert war sehr Age-of-the-joker-lastig, aber das neue Album ist ja auch absolut klasse. Irgendwann sagte ich: “Jetzt fehlt nur noch was von der “Vain glory”, dann haben sie von allen alten Alben auch einen Song gespielt”. Prompt war Tobis Ansage zum nächsten Song: “Das haben wir mal von Europe geklaut…” …
Von den alten Alben war also je ein Song dabei (außer vom allerältesten). Tobis neueste Erfindung ist so eine Art Hebebühne/Fahrstuhl, mit der er sich im hinteren Bereich der Halle (also genau vor der Empore, auf der wir standen) hat hochfahren lassen bei “Superheroes”. Laut Edguy-Homepage nennt sich die Aktion “riding the electric hellhound”.
Als Zugabe gab’s dann noch die “Pussy-Ballade” (Tobi) “Land of the miracle” und dann “King of fools”.
Fazit: Super Stimmung, super Stimme (obwohl Tobi die nächsten paar Konzerte wegen einer Kehlkopfentzündung verschieben musste – in Hamburg fand ich seine Stimme klasse). Gestört hat beim ganzen Konzert, dass das Docks extrem großzügig mit der Nebelmaschine umging, teilweise konnte man die Bühne kaum noch sehen!
Tracklist:
Nobodys hero
The arcane guild
Tears of a mandrake
Pandoras box
Rock of cashel
Lavatory love machine
Behind the gates to midnight world
Superheroes
Robin hood
Drum solo
Ministry of saints
Vain glory opera
Zugabe:
Land of the miracles
King of fools