27.9.2011: Edguy im Docks, Hamburg

1. Vorgruppe: Fullforce, eine Band aus aktuellen und ehemaligen Hammerfall-Mitgliedern. Ein bisschen hört man das. Die waren ganz nett, aber nicht umwerfen.

Allein schon die Tatsache, dass sie 2. Vorgruppe waren, nahm uns gegen Kottak ein – mehrere Vorbands sind eine Pest! Wenn ich viele Bands hören will, geh ich auf ein Festival! Aber auch von der Musik her waren Kottak nicht so unser Fall.

Mit “Nobody’s hero” ging dann um viertel vor zehn endlich das Edguy-Konzert los. Die Jungs waren super drauf, und nicht nur Tobi hüpfte wild über die Bühne, besonders Eggi fiel mir diesmal als besonders gut gelaunt auf.

Das Konzert war sehr Age-of-the-joker-lastig, aber  das neue Album ist ja auch absolut klasse. Irgendwann sagte ich: “Jetzt fehlt nur noch was von der “Vain glory”, dann haben sie von allen alten Alben auch einen Song gespielt”. Prompt war Tobis Ansage zum nächsten Song: “Das haben wir mal von Europe geklaut…” …

Von den alten Alben war also  je ein Song dabei (außer vom allerältesten). Tobis neueste Erfindung ist so eine Art Hebebühne/Fahrstuhl, mit der er sich im hinteren Bereich der Halle (also genau vor der Empore, auf der wir standen) hat hochfahren lassen bei “Superheroes”. Laut Edguy-Homepage nennt sich die Aktion “riding the electric hellhound”.

Als Zugabe gab’s dann noch die “Pussy-Ballade” (Tobi) “Land of the miracle” und dann “King of fools”.

Fazit: Super Stimmung, super Stimme (obwohl Tobi die nächsten paar Konzerte wegen einer Kehlkopfentzündung verschieben musste – in Hamburg fand ich seine Stimme klasse). Gestört hat beim ganzen Konzert, dass das Docks extrem großzügig mit der Nebelmaschine umging, teilweise konnte man die Bühne kaum noch sehen!

Tracklist:

Nobodys hero
The arcane guild
Tears of a mandrake
Pandoras box
Rock of cashel
Lavatory love machine
Behind the gates to midnight world
Superheroes
Robin hood
Drum solo
Ministry of saints
Vain glory opera
Zugabe:
Land of the miracles
King of fools

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24.03.2011: Grave Digger in der Markthalle, Hamburg

Auch hier wie bei Sabaton personelle Umbesetzung, allerdings diesmal eine ganze Band: Krankheitsbedingt konnte der Schlagzeuger der Vorgruppe Grand Magus nicht auftreten und demzufolge auch die zweite Vorgruppe Sister Sin nicht, die sich mit Grand Magus den Tourbus teilen sollten. Auf die Schnelle sprangen Orden Ogan als Vorband ein. Wir kennen die beiden anderen zwar nicht, aber Orden Ogan waren definitiv eine gute Wahl als Ersatz, die gefielen uns sehr gut! Das aktuelle Album “Easton Hope” haben wir uns dann auch gleich gekauft.

Aber zurück zu Grave Digger. Die erste Hälfte des Programms stand ganz im Zeichen Schottlands, passend zum aktuellen Album “The Clans will march again”. Von der Scheibe waren “Paid in Blood”, “Hammer of the Scots”, “Highland Farewell” und “Whom the Gods Love” im Programm. Dazu kamen dann noch “The Dark of the Sun”, “The Bruce”, “The Ballad of Mary”, “The Truth”, “Killing Time” und zum Abschluss “Rebellion” von der “Tunes of War”.

Im zweiten Teil der Show kamen dann auch Titel der anderen Alben zu Ruhm und Ehren, zum Beispiel “Morgaine Le Fay”, “Excalibur” oder “Twilight of the Gods”. Es waren auch einige Lieder dabei, die wir nicht kannten, da es in unserer Grave Digger Sammlung noch ein paar Lücken gibt.

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18.3.2011: Sabaton im Aladin, Bremen

Am 18.3. waren wir in Bremen zu einem Konzert der “World War Tour II” von Sabaton. Wir waren auch schon zum ersten Teil der Tour im letzten Jahr in Hamburg und waren total begeistert. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Das Aladin ist kleiner als die Markthalle und die Akustik war nicht ganz so gut, aber dafür war deutlich mehr Sauerstoff im Raum. Beim letzten Mal haben wir leider noch nicht die Setlist aufgeschrieben, aber wir sind uns sicher, dass sie viele andere Songs ausgewählt haben.

Es ging wie beim letzten Mal los mit “Ghost Division”, einem großartigen Opener. Von Anfang an war die Stimmung super und die Band war sichtlich angetan von der Begeisterung.  Als nächstes kamen “Uprising” und “White Death” von der “Coat of Arms”, gefolgt von “Cliffs of Gallipoli” und “40:1″ von der “The Art of War”.

Weiter ging es mit “Rise of Evil” und “Attero Dominatus” vom gleichnamigen Album, dann mit “The Price of a Mile”, “Saboteurs” und dem Klassiker “Panzer Battalion”.

Als Zugabe haben sie dann noch “Coat of Arms”, “Primo Victoria” und “Metal Machine” gespielt.

Jockes Crowd-surfing einmal ganz nach hinten und zurück klappte auch astrein. Der Bier-auf-Ex-Trinker aus dem Publikum hat allerdings geschummelt!

Insgesamt ein fantastischer Auftritt, auch wenn die Band personell geschwächt war — Gitarrist Rickard hat gerade Nachwuchs bekommen und Drummer Daniel hatte Knieprobleme. Frederic Leclerq von Dragonforce an der Gitarre und Robert Bäck am Schlagzeug haben ihre Sache als Ersatzmänner echt gut gemacht.

In diesem Sinne: Noch ein Bier!

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09.02.2011: Helloween im Docks, Hamburg

Ja, wir haben einen kleinen Heavy-Metal-Kurzurlaub in Hamburg gemacht. Einen Tag nach Accept ging es zu den Kürbisköpfen. Vorgruppen: Erst Andi Deris’ alte Kollegen von Pink Cream 69, die schon ziemlich Stimmung machten, besonders mit “Keep your eye on the twisted”, was leider ihr letzter Song war. Danach kamen Stratovarius. Leider kam da die Stimmung trotz eigentlich ja guter Musik nicht ganz rüber. Außerdem sind zwei Vorgruppen mit all dem Auf- und Abbauen auf der Bühne extrem zeitraubend, so dass erst um halb elf Helloween auf die Bühne kamen. Für das lange Warten wurden wir aber durch ein super Konzert entschädigt.

Es ging los mit “Are You Metal?” vom der neuen “7 Sinners” und “Eagle Fly Free” und “March Of Time” von der “Keeper Of  The Seven Keys Part II”. Danach kamen “Where The Sinners Go” und “World Of Fantasy” vom neuen Album. Dann ging es zurück zur “Keeper I” mit “I’m Alive”. “Forever and One” war das einzige Stück, dass nicht von den Keeper-Alben oder der “7 Sinners” stammte. Danach ging es auch gleich wieder zur Keeper 1 und 2 zurück, bei der Andi sich mit einem Medley aus “Keeper” und “Halloween” und Teilen aus “King For a 1000 Years” noch eine ganze Weile aufhielt (haben die Zeit nicht gestoppt, aber sagte er nicht was von 16 Minuten für dieses Medley?). Das Hauptprogramm endete mit “I Want Out” und großartiger Stimmung.

Als besonderes Bonbon, von Andi schon ziemlich am Anfang angekündigt (“vielleicht kommt der Mann, der diesen Song geschrieben hat, nachher noch auf die Bühne”), kam bei den Zugaben “Future World” und “Dr. Stein” dann tatsächlich Kai Hansen auf die Bühne! Gesungen hat er nicht (das hat er bei Helloween ja sowieso nur auf der allerersten “Walls of Jericho”), aber er unterstützte seine alten Bandkollegen auf der Gitarre.

Fazit dieser zwei Tage: Helloween so gut wie erwartet, Accept sogar besser als erwartet – zwei klasse Konzerte!

Einziges Manko: ein 0,3er Bier für 3,30 Euro?!?!

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08.02.2011: Accept in der Großen Freiheit 36, Hamburg

Zumindest einer der twometalheads konnte es nach dem neuen Album ja noch nicht richtig glauben, aber Mark Tornillo ist tatsächlich ein würdiger Nachfolger für Udo Dirkschneider.

Aber der Reihe nach. Das Schöne an der Großen Freiheit ist die Galerie. Von dort oben hat man einen astreinen Blick auf die Bühne. Die Vorgruppe “Steelwing” aus Schweden war für eine Vorgruppe recht gut. Aber das konnten “Accept” natürlich noch locker toppen. Vom neuen Album wurden eigentlich recht wenig Songs gespielt. Leider haben wir die Setlist nicht mitgeschrieben, aber es waren auf jeden Fall Klassiker dabei wie Monsterman oder Metal Heart. Bei den Zugaben setzte sich für den gesamten Heimweg noch “Balls to the walls” als Ohrwurm fest.

Mark Tornillo konzentrierte sich ganz auf die Musik, es gab also keine Singspielchen “welche Seite der Halle kann lauter”. Dabei konnte er absolut überzeugen (ok, wir haben auch nie Udo mit Accept gesehen, nur einmal mit U.D.O.). Und Wolf Hoffmann ist natürlich ein Weltklasse-Gitarrist! Fazit: Metal pur!

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